Durch die Tür zum Erfolg

Er setzte gemeinsam mit seiner Frau Donna auf Nachhaltigkeit und Klimaschutz – in vielerlei Hinsicht.

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Jake Burton war stets auf der Suche nach Innovationen und Herausforderungen. Das Skifahren wurde ihm irgendwann zu langweilig, weshalb er sich 1963, gemeinsam mit einem Freund, kurzerhand alte Türen und große Holzbretter schnappte und Bindungen darauf montierte, um so das Surffeeling auf Schnee zu rekonstruieren – das war die Geburtsstunde des „Skiboards“.

Bis zu seinem überraschenden Tod am gestrigen Donnerstag leitete er gemeinsam mit seiner Frau Donna das Familienunternehmen Burton. Dabei ging es dem Ehepaar nicht mehr allein um Snowboardspaß, sondern auch um den Schutz der Umwelt. Burton hat seinen Ursprung in den Bergen und achtet auch deswegen verstärkt auf die Natur. Das spiegelt sich in zahlreichen Projekten und Engagements wider. Seit 2011 wird zum Beispiel nach Bluesign-Standards produziert.

Bluesign unterstützt Textilhersteller dabei, ihre Textilien mit Methoden zu produzieren, die für die Umwelt und den Verbraucher sicher sind. Das heißt, es kommen nur noch gesundheitlich unbedenkliche Chemikalien und Materialien zum Einsatz. Außerdem hat sich der Snowboard-Experte aus Vermont ein eigenes „Life Cycle Assessment“ (LCA, dt. Lebenszyklus-Bewertung) auferlegt. Das fordert, dass von der Rohmaterialgewinnung über Produktion, Transport und Gebrauch eines Produkts bis hin zu seiner Entsorgung durch den Kunden Nachhaltigkeit gewährleistet ist. Unterstrichen wird das Ganze noch vom Einsatz im Kampf gegen den Klimawandel, den Burton sich gemeinsam mit der Organisation Protect Our Winters (POW) zur Aufgabe gemacht hat.

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Auch seine Kunden nimmt Burton in die Pflicht und animiert sie dazu, ausgedientes Zubehör, wie beispielsweise Snowboard-Bags, zurückzugeben und recyceln zu lassen. Auf diese Weise gelangen die Artikel wieder in den Produktionskreislauf. Denn für den Schutz der Natur und Nachhaltigkeit zählt jeder Schritt. R.I.P. Mr. Burton.

„Er war der Gründer, die Seele des Snowboardens, derjenige, der uns den Sport gegeben hat, den wir alle so lieben.“

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